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Dienstag, 11. November 2008

Tralala mit Paprika und mehr Neuigkeiten...



Abgeschaut bei Sophie habe ich jetzt auch ein Widget für den Google Reader (auf der rechten Seite unter den "letzten Kommentaren"). Noch ist die "bekennende Leserschaft" recht übersichtlich, aber vielleicht wird das ja noch was... :-D

Ansonsten habe ich hier noch ein hübsches Duo von der Paprika, ein kleines Amuse gueule zu Brot. Die marinierten Paprika werden im ganzen gegrillt, bis die Schale schwarz wird, so dass man diese leicht abziehen kann, in Stücke geschnitten und in Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Knoblauch und Salz einige Stunden mariniert. Die Paprika-Creme besteht aus mit Knoblauch, Chilis, getrockneten Tomaten und Pinienkernen in Olivenöl gebratenen Paprikastücken. Das ganze wird gewürzt mit Salz und etwas Honig und nach dem Braten einfach püriert, etwas abgekühlt und danach mit einem Löffel Frischkäse cremig gerührt.

Freitag, 3. Oktober 2008

Blog Event "Quiche, Tarte & Co." - Steinpilz-Champignon-Tartelettes



Endlich. Gestern hat unser dreiköpfiger und achtbeiniger Suchtrupp den ersten (und ich fürchte auch den letzten) Steinpilz der Saison im Wald entdeckt. Während wir im letzten Jahr in schöner Regelmäßigkeit immer mal wieder mit dreckigem und klettenverfilztem Vierbeiner UND ansehnlicher Steinpilz-Ernte vom täglichen Waldspaziergang zurückkehrten, blieb es in diesem Jahr bisher leider nur bei ersterem und weniger erfreulichen Souvenir. Bis gestern. Ein einziger, leider auch nicht mehr ganz junger, mittelgroßer Steinpilz hat sich unser erbarmt. Er blieb auch der einzige. Dank einiger brauner Champignons, die noch im Kühlschrank lagerten, reichte es dennoch für eine sehr wohlschmeckende kleine Vorspeise, welche gut zum aktuellen Blog-Event passt: Steinpilz-Champignon-Tartelettes

Blog-Event XXXIX - Quiche, Tarte & Co.

Für die Tartelettes (6 Stück) habe ich zunächst einen Mürbeteig aus 60g Weizenmehl 405, 30g Dinkel-Vollkornmehl, 35g Butter einem EL Wasser und etwas Salz hergestellt und kühl gestellt.
Für die Füllung habe ich eine große Schalotte gewürfelt und in Butter angedünstet, dann die verwendbaren Teile des Steinpilzes und drei Hände voll Champignons klein geschnippelt und mit der Schalotte und der Butter angebraten. Gewürzt wurde das ganze mit Salz und einem Bund kleingeschnittener, glatter Petersilie.



Der Teig wird dünn ausgerollt und mit einer großen Tasse Kreise ausgestochen, mit welchen dann 6 Vertiefungen einer Muffin-Backform ausgelegt werden. Die Füllung wird darauf verteilt.
Zusätzlich ein Ei mit einem halben Becher Creme fraiche, etwas geriebenem Parmesan, etwas Salz und Pfeffer verquirlen und löffelweise über die Füllung geben. Das ganze braucht etwa 25 min bei 180°C (Umluft) im Backofen. Schmeckt köstlich zu Champagner oder einem leckeren Weißwein.

Samstag, 6. September 2008

Problemlösungen



Die Situation: Ich bin wieder zu Hause, nach einer Woche Adria-Küste mit einem Haufen angehender Abiturienten, viel Sonne und Spaß, aber auch sehr wenig Schlaf. Und das auch noch allein, weil der Chefkoch in dieser Woche ebenfalls "Schüler hüten" muss. Und ich habe einen leeren Kühlschrank zu Hause und Hunger.

Die Problemlösung: Meine Reiseproviant-Reste: Romagnolische Brotfladen, einige Tomaten, Coppa di Parma, Caciotta aus Schafsmilch und ein kleines zerquetschtes Schokoküchlein und etwas Schokolade.

Aus den ersten vier Zutaten habe ich eine Pseudo-Pizza gebastelt (Tomate mit einer Knoblauch-Zehe, einer Chili, Basililikum, Olivenöl, Weißweinessig und Salz pürieren, auf den Brotfladen streichen, mit Schinken und Käse belegen und bei höchster Hitze für ein paar Minuten in den Backofen), das Küchlein wurde mit 200ml Milch, 200ml Sahne und Honig zu einem Schokokucheneis und die Schokolade mit etwas Sahne und Espresso eingeschmolzen zu einer Espresso-Schoko-Sauce.

Donnerstag, 21. August 2008

Nur keine Mettbrötchen



Während man mich mit Mettbrötchen mit Schweinemett wirklich jagen kann (auch als Bio-Version würde ich die nicht essen, es schmeckt mir einfach überhaupt nicht *grusel*), finde ich das Filet Tartar des Chefkochs einfach nur großartig lecker. Dafür wird ein Stückchen gutes Rinderfilet in der Küchenmaschine zerkleinert oder durch den Fleischwolf gedreht (wer geduldig ist, kann auch ein scharfes Messer benutzen) und mit Kapern, gutem Olivenöl, gehackten Schalotten, Petersilie und Schnittlauch, Salz und Pfeffer vermischt. Es kommt KEIN Eigelb in unsere Version, mir persönlich schmeckt die Version mit dem Olivenöl nämlich viel besser.

Mittwoch, 20. August 2008

Fremdgekocht



Fremdkochen für AfrikaBis zum 25.08.08 kann jeder noch an dem Event "Fremdkochen für Afrika" der Hüttenhilfe teilnehmen. Pro eingereichtem Rezept werden jetzt sogar 10€ gespendet, Details könnt ihr unter dem link (Bannner) nachlesen. Ich habe mit diesem scharfen Linsenaufstrich mit Sesam und Petersilie teilgenommen. Das Rezept dazu findet ihr ensprechend hier im Hüttenhilfe-Blog :-).

Sonntag, 17. August 2008

Eine Belohnung...



... nach einer relativ stressigen Woche mit viel kalter und schneller Küche hatten wir uns gestern Abend wohl verdient. Die gab es in Form von Champagner und Gruyerzer-gefüllten Blätterteigschnecken sowie einem sensationellen Filetsteak mit gebratenen Pfifferlingen, Semmelknödeln und Böhnchen.



Die Semmelknödel hatten wir noch von der letzten Großaktion eingefroren, ein Rezept dafür gibt es demnächst mal, wenn frische gemacht werden. Sie wurden deshalb einfach nur ein kleine Stücke geschnitten und angebraten.

Die Böhnchen werden in Gemüsebrühe gegart. Wenn sie fertig sind, abschütten und etwas von dem Jus auffangen. Etwas Butter und eine gehackte Knoblauchzehe in den heißen Topf geben, schmelzen lassen und die Böhnchen darin schwenken. Einen kleinen Schluck von den Jus dazugeben.

Das Rinderfilet wird (in Steaks geschnitten und gepfeffert) in etwas Butterschmalz und ausgelassenem Bauchspeck kurz gebraten, außerdem eine halbe Gemüsezwiebel. In der Zeit werden die geputzten Pfifferlinge ebenfalls angebraten (in Olivenöl). Während die Steaks noch im Backofen etwas ruhen, die Pfifferlinge in die benutzte Steak-Pfanne umschütten, etwas salzen und etwas Weißwein zugeben, um die Brataromen vom Pfannen boden zu lösen. Am Schluss jede Menge zerkleinerte Petersilie unterrühren.

Montag, 4. August 2008

I ordered you a pancake



Der heftige Regen letzte Nacht hat meine Rauke-Sprösslinge auf der Terasse ziemlich mitgenommen, also besser jetzt ernten, als sie verkommen zu lassen. Den melancholischen Song von Tori Amos im Ohr, landete die Ernte in einem Dinkel-Pfannkuchen (1 Ei, 50g Dinkelmehl, 100ml Milch, ausbacken in Butter) zusammen mit einem Taler Ziegenfrischkäse, den ich mit einem Löffel Joghurt streichfähig gemacht habe. Zusammengerollt und im Kühlschrank gekühlt ergab das Pfannkuchen-Röllchen mit Ziegenkäse-Rauke-Füllung.

Dienstag, 22. Juli 2008

Garten-Koch-Event: Gefüllte Zucchiniröllchen



Garten-Koch-Event Juli 2008: Gurken und Zucchini

Für den Garten-Koch-Event "Gurken und Zucchini" im Juli habe gestern mal eine Zuchini-Röllchen-Variation gebastelt, die zumindest von den Zutaten her ein bisschen den Sommer ins Haus holen sollten. Prinzipiell ist das Rezept (welches ich anlässlich des Events mal ausnahmsweise in ganz übersichtlicher Form poste ;-)) in jede Richtung abwandelbar, in die Röllchen kann man so ziemlich alles füllen, was geschmacklich harmoniert. Sie passen gut als kleines Amuse geule, als Antipasti oder auch als Grillbeilage. Meine gestrige Version:

Feta-gefüllte Zucchini-Röllchen

Zutaten:
1 mittelgroße Zucchini
Saft einer halben Zitrone
5 EL Olivenöl
100g Feta
einige getrocknete Tomaten
(in Öl eingelegt)
Basilikum-Blätter
Crema di Balsamico


Die Zucchini mit der Brotmaschine oder einem Gemüsehobel längs in dünne (2-3mm) Scheiben schneiden und mit einer Emulsion aus Olivenöl und Zitronensaft (wer mag kann zusätzlich Knoblauch dazugeben) bepinseln. Die Scheiben bei hoher Temperatur auf einem Rost (Backofen mit Grillfunktion oder Grill) garen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben (leicht rollbar, nicht mehr zu feucht, evtl. etwas gebräunt). Dann einfach die Zutaten für die Füllung (hier: kleingeschnittenen Feta, eine halbe getrocknete Tomate, ein Basilikumblatt und etwas Balsamico-Creme) auf ein Ende der Zucchini-Scheibe legen und zusammen rollen. Salzen ist eigentlich nicht mehr nötig, da Feta und Tomaten schon sehr würzig sind. Etwas frischer Pfeffer schadet natürlich nicht ;-)

Donnerstag, 3. Juli 2008

Inventur im Kühlschrank



Gestern war ja der heißeste Tag des Jahres (bisher) und keiner von uns hatte große Lust, einkaufen zu fahren, so dass gekocht wurde, was eben so da war. Gereicht hat es für lecker Bruschetta, gebratene Auberginen mit Tomaten-Salsa und Joghurt-Ayvar-Dip sowie Blätterteigtaschen mit Auberginen-Petersilien-Füllung.



Die Auberginen habe ich in Scheiben geschnitten und mit Salz abgerieben, danach in verquirltem Ei und abschließend in Semmelmehl gewälzt, bevor ich sie mit Olivenöl in der Pfanne goldbraun gebraten habe. Über die fertigen Auberginen kam noch etwas Zitronensaft.



Die nicht verwendeten Randstücke der Aubergine, die nicht mehr so schöne Scheiben ergaben, habe ich sehr fein gehackt und zusammen mit zwei zerkleinerten Lauchzwiebeln in Olivenöl gedünstet. Das ganze wurde mit einem großen EL Frischkäse und einer Hand voll gehackter Petersilie vermengt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und als Füllung auf den fertigen Blätterteig gegeben. Taschen fest zudrücken, mit etwas verquirltem Ei bepinseln und ab in den Ofen, bis sie goldbraun sind.

Mittwoch, 2. Juli 2008

(D)rollig



Für den großen Hunger sind diese Zucchini-Röllchen sicher nichts, aber als Beilage zu anderen gegrillten Leckereien, als Fingerfood oder als Amuse-Gueule machen sie sich ganz großartig.
Ich habe dafür die Zucchini mit der Brotmaschine in dünne Längsscheiben geschnitten und mit einer Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, Pfeffer und einem Hauch(!) Salz (da der Parmesan hinterher ebenfalls salzig ist, sollte man nur wenig verwenden) bepinselt. Es empfiehlt sich, die Marinade mit dem Milchschäumer oder dem Pürierstab zu emulgieren, dann hält sie besser an den Zucchini. So präparert werden sie auf dem Grill von beiden Seiten kurz gegrillt (alternativ in der Pfanne gebraten oder im Backofen gegrillt). Anschließend etwas geraspelten Parmesan auf die Schnittfläche geben, mit etwas Zitronensaft beträufeln und zusammen mit einem Blättchen Rucola (ich habe zum ersten Mal meinen selbst gesäten benutzt - juchuh :-)) einrollen und mit einen Zahnstocher fest stecken.

Donnerstag, 8. Mai 2008

ich mag keine Pausenbrote

Jedenfalls keine klassischen mit normalem Graubrot, Brötchen oder Vollkornbrot. Es ist nicht so, dass ich Graubrot, Brötchen und Vollkornbrot nicht mag, ganz im Gegenteil! ABER: Belegt man ein normales Brot/Brötchen und packt es mehrere Stunden in eine Tupperdose, wird die Kruste WEICH. Ich hasse das. Wenn ich normales Brot/Brötchen esse, will ich auch eine knusprige Kruste.

Wie ich das Problem löse? Ich nehme einfach Brot, das nicht weich werden kann, weil es schon weich IST. Genau, labberiges, weiches Sandwich-Brot. Hier mit einer Masse aus gehacktem, hartgekochtem Ei, Frischkäse und Kräutern. Plus Salat. Schmeckt nach drei Stunden Tupperdose nicht anders als frisch. Großartig.


Mittwoch, 7. Mai 2008

da ist er nun...



...mein Blog. Ich brauche ihn eigentlich nicht, alle anderen brauchen ihn eigentlich auch nicht, aber solange er trotzdem Spaß macht, hat er wohl seinen Platz in der Blog-Welt verdient.

Genauso wie Bruschetta seinen Platz im Speiseplan des Sommers verdient hat. Sommer haben wir ja und hier ist auch das Bruschetta:

Wie? Gehäutete Tomaten entkernen und kleinwürfeln, mit einem gescheiten kaltgepressten Olivenöl, gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer und frisch geschnippeltem Basilikum vermischen und auf geröstetes Ciabatta häufen. Je höher, desto besser ;-)