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Mittwoch, 12. November 2008

jede Menge Duos



Nach dem gestrigen Paprika-Duo geht es heute mit einem doppelten Doppelpack weiter - ich steigere mich: Polenta-Bratling-Duo mit zweierlei Dips.

Die Linsen-Polenta-Bratlinge hatte ich ja bereits vor einiger Zeit schon gebloggt, in der gestrigen Version wurden sie nur durch etwas geraspelten Sellerie sowie etwas Sellerie-Grün erweitert. Die gebratenen Polenta-Sticks bestehen dagegen in der Rohmasse aus purer Polenta (nach Grundrezept zunächst nur mit Wasser und Salz zubereitet), etwas geriebenem Parmesan und grünen Oliven-Stücken, welche unter die Masse gesmicht werden. Das ganze wird auf einem Brett ca. 2 cm dick ausgestrichen, abgekühlt, in "Sticks" geschnitten und in Olivenöl von beiden Seiten gebraten.

Die Tomatensalsa ist die gleiche wie hier, der Joghurt-Sellerie-Dip besteht aus griechischem Joghurt, etwas Frischkäse, Selleriegrün, einer Schalotte, etwas Senf, Salz und Pfeffer. Dazu hatten wir einen bunten Salat (Endivien, Möhren, Tomaten, Staudensellerie, Schalotten, Kerne).

Sonntag, 5. Oktober 2008

Prädikat "besonders wertvoll"



Damit dürfen sich die heutigen Spaghettini mit Linsenbolognese schmücken, jedenfalls wenn man nach der biologischen Wertigkeit der kombinierten Proteine (Linsen + Weizen) geht. Da aber ein Mangel an essenziellen Aminosäuren hierzulande bei einer abwechslungsreichen Ernährung ohnehin nicht so schnell zu befürchten ist, zählt vor allem der Geschmack - und der kriegt den Stempel von mir ebenfalls.

Was gemacht wurde: Zwei rote Zwiebeln, zwei Möhren und 1/4 Sellerienknolle wurden sehr fein gewürfelt und in Olivenöl angedünstet, dazu kamen etwas später noch zwei Hände voll klein geschnittener Champignons. Das ganze haben wir etwas garen lassen und dann vier gehäutete Tomaten, eine Packung passierte Tomaten, drei zerkleinerte Chilis, drei zerkleinerte Knoblauchzehen, eine Tasse Gemüsebrühe und ca. 150g rote Linsen zugegeben. Das ganze wurde eingekocht, bis die gewünschte Linsenkonsistenz erreicht war und zum Schluss abgeschmeckt mit Salz, Balsamico-Essig und Basilikum. Nicht mit auf dem Bild ist der wie immer hervorragend dazu passende frisch geriebene Berg Parmesan ;-)

Dienstag, 16. September 2008

Best of Bratling



Angeregt durch ein kleines "Kochduell"-Spielchen in einem Forum, in dem ich gelegentlich verkehre, kam es dazu, dass ich die ungewöhnliche Koimbination von roten Linsen und Polenta in einem Bratling verwendet habe. Was soll ich sagen? Es war einer der besten Bratlinge, die ich bisher zusammengemixt habe. Das tolle daran ist nämlich zum einen die relativ fest-kernige und trotzdem elastische Konsistenz und zu anderen die schöne knusprige Kruste, die sich durch die Polenta ausgebildet hat.

Für die Bratling-Masse habe ich in Gemüsebrühe (nicht zu weich!) gekochte und danach im Multizerkleinerer zerkleinerte rote Linsen und in Salzwasser gegarte Polenta etwa im Verhältnis 2:1 zusammengemischt, dazu noch Schalotten, Senf, Salz, Pfeffer und etwas Worcester-Sauce. Je nachdem, was man dazu isst, kann man natürlich noch mit zusätzlichen Kräutern experimentieren, ich wollte es aber für diese Kombination recht neutral haben: Linsen-Polenta-Bratling und Auberginen-Tomaten-Ragout mit Joghurt und Basilikum. Die Bratlinge werden dann einfach geformt und in Olivenöl von beiden Seiten gebraten.

Für das Ragout habe ich eine rote Zwiebel in Olivenöl angedünstet und gewürfelte Aubergine, gehäutete Tomaten, etwas Knoblauch, Chilis und Salz dazugegeben. Das ganze wird auf kleiner Flamme etwas eingeköchelt. Zum Schluss kommen einige Löffel türkischer 10%-Fett-Joghurt und jede Menge zerkleinerter Basilikum dazu. Bei Bedarf nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 24. August 2008

spontan gebraten



Im Gegensatz zu Falafeln, für deren Zubereitung die Kichererbsen eine Nacht vorher einweiche müssen, bieten Linsenbratlinge den Vorteil, dass eine kurze Kochzeit von etwa 10 Minuten ausreicht, um die Linsen zum Teig zu verarbeiten. Daher kann man sich für die Bratlinge auch mal ganz spontan entscheiden.

Für den Bratling-Teig habe ich 250g rote Linsen in Gemüsebrühe gekocht, bis sie noch bissfest sind (10-15min). Zusammen mit einer Knoblauchzehe, zwei Chilischoten, einer roten Zwiebel, etwas Liebstöckel, einer kleinen (entkernten) Tomate und einem TL geröstetem Sesam (oder Tahinpaste) werden sie im Multizerkleinerer zerhackt und der Teig anschließend mit etwas Semmelmehl verknetet, bis er eine gut formbare feste Konsistenz hat. Zu kleinen Bratlingen formen und in einer Pfanne mit Olivenöl ausbacken.

Wr hatten dazu Eichblattsalat und Rucola mit einer Vinaigrette aus Balsamico, Olivenöl, Honig, Senf, Salz, Pfeffer und einen Knoblauchdip aus saurer Sahne, Joghurt, Knoblauch und Salz.

Mittwoch, 20. August 2008

Fremdgekocht



Fremdkochen für AfrikaBis zum 25.08.08 kann jeder noch an dem Event "Fremdkochen für Afrika" der Hüttenhilfe teilnehmen. Pro eingereichtem Rezept werden jetzt sogar 10€ gespendet, Details könnt ihr unter dem link (Bannner) nachlesen. Ich habe mit diesem scharfen Linsenaufstrich mit Sesam und Petersilie teilgenommen. Das Rezept dazu findet ihr ensprechend hier im Hüttenhilfe-Blog :-).

Sonntag, 3. August 2008

Frittieren "outdoor"



Das mit dem Frittieren ist so eine Sache: Fettspritzer sind ja zumindest nach einer längeren Putzaktion in der Küche noch innerhalb eines Abends zu beheben, mit dem "Eau de Pommesbude"-Geruch im ganzen Haus wird es da vor allem bei einer offenen Küche schon schwieriger. Wie gut, dass mir eingefallen ist, dass wir noch eine mobile Elektroherdplatte im Keller und eine Steckdose auf der Terasse haben. So konnten die Falafel unbeschwert bei Sonnenschein im Garten vor sich hin frittieren.

Orientiert habe ich mich übrigens am Falafel-Rezept von Herrn Mälzer, allerdings habe ich die Kichererbsen-Masse am Schluss nicht nochmal püriert, so dass sie ein bisschen "kernig" bleibt. Ebenso benutzt habe ich Mälzers Rezept für die dazu hervorragend passende Tahin-Sauce. In Ermangelung der fertigen Tahin-Paste, habe ich vorher noch Sesam in einer Pfanne angeröstet und zusammen mit etwas Öl selbst zu einer self-made-Paste püriert. Zudem gab es noch eine Variation der Tomaten-Salsa, bei der ich diesmal die Tomaten vorher etwas ausgedrückt habe (weniger flüssig) und zusätzlich getrocknete Tomaten mit püriert habe, sowie eine Variation des Curry-Dips, bei dem ich zusätzlich noch zerdrückte Banane und geriebenen Apfel untergemischt habe.

Der Krautsalat besteht aus Weißkraut, Paprika, Gurke, Radieschen, Apfel und Kresse, angemacht mit Zitrone, Erdbeeressig, Olivenöl, Honig, Salz, Pfeffer.