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Sonntag, 22. Juni 2008

Spargel-Tomaten-Pasta reloaded



Während wir im letzten Monat mal Pasta, Spargel, Rucola und Tomaten auf Vor- und Hauptspeise verteilt hatten (*klick*), war mir heute so danach, den Rucola direkt mit in die Pasta-Sauce zu werfen. Herausgekommen ist ensprechend Pasta mit Spargel- Tomaten-Sugo und Rucola.
Der Spargel-Tomaten-Sugo wird zubereitet wie hier und am Schluss noch der Rucola untergerührt und kurz im Sugo blanchiert. Lecker ist das ganze natürlich wie immer auch mit frischem Pfeffer und Parmesan.

Sonntag, 15. Juni 2008

mit (Ge)nuss-Füllung



Auch wenn ich immer noch nicht das ultimative Werkzeug besitze, um Ravioli herzustellen, die auch nach dem Kochen noch hübsch aussehen - dem Geschmack tut das keinen Abbruch.
Ergebnis der gestrigen Bastelei waren Ravioli mit einer Walnuss- Kräuter-Füllung, in der folgendes verarbeitet wurde: gehackte Walnüsse, sehr fein gehackten oder gedrückten Mozarella, jede Menge glatte Petersilie, etwas Rucola und ein Blättchen Liebstöckel, alles fein gehackt, mit einem Schuss Sahne sämig gerührt und abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer.

Der Ravioli-Teig besteht aus 2 Eiern, 150g Weizenmehl und 100g Hartweizengries, er wird nach Bedarf noch mit ein wenig Wasser verknetet und sollte vor der Verarbeitung eine Zeit lang ruhen. Normalerweise mache ich nur ein Ei in Pasta-Teig, aber bei gefüllten Nudeln empfiehlt es sich, eins mehr zu nehmen, da die Ravioli dann besser zusammenhalten.

Serviert werden die Ravioli lediglich mit etwas brauner Butter, Parmesan und frischem Pfeffer. Für die braune Butter wird Butter in einem kleinen Topf erhitzt, bis sie beginnt braun zu werden. Dann vom Herd nehmen und durch ein mit einem Küchenkrepp ausgelegtes Sieb gießen, so dass die Molke zurückbleibt und die flüssige Butter aufgefangen werden kann.

Vorspeise gab es gestern natürlich auch, und zwar die 357. Spargel-Salat-Variation, diesmal mit Eichblatt-Salat, Rucola, Spargel und Feta, serviert mit einer Vinaigrette aus Balsamico, Olivenöl, Senf, Salz und Pfeffer.



Samstag, 14. Juni 2008

Eingerollt



Klassisch gefüllte Rinderrouladen sind ja doch eher was für die kälteren Jahreszeiten (wobei sie angesichts der gerade vorherrschenden Schafskälte ja fast wieder passen würden), deshalb haben wir uns gestern eine mediterran angehauchte Füllung überlegt und die Kreation angemessen italienisch betitelt: Involtini di manzo con coppa di parma, pomodori secchi e olive :-)

Auf Deutsch erklärt geht das ganze so: Getrocknete (und in Öl eingelegte) Tomaten fein hacken und mit ebenfalls fein gehackten Oliven zu einer Paste vermischen. Die Rouladen damit einstreichen, mit Scheiben vom Coppa di Parma und Basilikum-Blättern belegen, zusammenrollen und mit einem Zahnstocher feststecken.


Die Involtini in einem großen Bräter in Butterschmalz von allen Seiten gut anbraten. Eine grob gehackte weiße Zwiebel dazugeben und mit andünsten. Dann mit einer ordentlichen Menge (wir haben einen halben Liter auf vier kleine Involtini genommen) Rotwein aufgießen und das ganze für mindestens eine gute Stunde mit Deckel köcheln lassen. Zwischendurch kann man noch ein wenig Gemüsebrühe dazugeben. Den Jus zum Schluss mit einem Pürierstab durchmixen und mit einem Schluck Sahne glatt rühren. Wir haben dazu bunte Tagliatelle gegessen.

Als Vorspeise gab es einen Eichblattsalat mit blanchiertem Spargel und Orangenfilets. Vinaigrette besteht aus frischem Orangensaft, Orangen-Ingwer-Marmelade, Gemüsebrühe, Olivenöl, Balsamico bianco, Salz, Pfeffer.


Sonntag, 8. Juni 2008

Spargel im Doppelpack...



...gab es ja vor kurzem bereits schonmal. Ich gebe es ja offen zu, ich könnte mich von der weißen Stange definitiv dauerernähren. Angefangen hat es gestern zunächst mit einem Eichblattsalat (Vinaigrette wie hier nur mit Erdbeeressig) mit blanchierten lauwarmen Spargelstückchen, Erdbeeren und Balsamico-Creme.

Den Hauptteil des Spargels gab es simpel mit Butter als Beilage zu einer Frikadelle mit Mozarella-Füllung. Für die Füllung habe ich einen kleingehackten Mozarella mit kleinegehackten getrockneten Tomaten, Basilikum, Salz und Pfeffer gemischt.


Die Füllung kann man hinterher zu kleinen Kugeln zusammenkneten und mit der Frikadellen-Masse ummanteln. Letztere besteht aus Rinderhack, Ei, Semmelmehl, etwas geraspelter Zucchini, gemörserten Chilis, Majoran, Salz und Pfeffer. In Olivenöl zusammen mit ein paar Zwiebeln gebraten und aufgeschnitten ist ein Exemplar auf dem Bild zu sehen ;-). Dazu einen Wochenend-gerechten Vino.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Aroma-Transfer

Zwei Tage eingepackt im Kühlschrank unter einer Decke aus Olivenöl, Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin hatten die Schweinemedaillons hinter sich, bevor sie heute in die Pfanne gewandert sind.


Die Zutaten der Decke kann man praktischerweise direkt mitverwenden: Durch das Frittieren der Rosmarinzweige kann zum einen das Öl zum Braten der Medaillons aromatisieren, zum anderen schmecken die Nadeln so hinterher ganz wunderbar als Topping. Zwiebeln und Knoblauch machen sich geschmort natürlich auch gut als Beilage.
Außerdem gab es dazu leckere Pellkartoffeln mit einer Variation des Joghurt-Kräuter-Dips (diesmal etwas pikanter mit Liebstöckel, Schnitt-Knoblauch und Petersilie):



Als Vorspeise durfte mal wieder Spargel auf den Teller: aus blanchierten Spargelstücken, gehäuteten, entkernten und gehackten Tomaten sowie Basilikum wurde ein sommerlicher Spargelsalat. Die Vinaigrette ist aus mildem Olivenöl, Erdbeeressig, Honig, Maggi, Senf, Salz und Pfeffer. Lecker dekoriert mit Balsamico-Creme und Parmesan sieht das dann so aus:


Dienstag, 3. Juni 2008

Schneller als die Schnecken...



...ihn auffuttern können, wächst unser Salbei. Daher war genug vorhanden, um damit ein leckeres Salbei-Hähnchen zu füllen. Kleingeschnitten und in Salz gewälzt wurde er in das vorbereitete Hähnchen gefüllt, auf die Haut habe ich eine Marinade aus flüssiger Butter, viiieeel Salz (sie muss richtig versalzen sein, sonst ist das Hähnchen nachher nicht würzig), Sojasauce, einem ordentlichen Löffel Honig, etwas Senf, getrockneten und gemörserten Chilis, ordentlich edelsüßem Paprika und etwas Zitronensaft gepinselt. So präpariert kam es bäuchlings auf ein Bett aus Lauchzwiebeln in einem Bad aus Weizenbier. Ein paar Flöckchen Butter oben drauf und ab in den Ofen. Nach einer Stunde auf den Rücken gelegt, durfte jetzt auch die Brust ein bisschen bräunen und wurde dazu nochmal mit der Marinade eingepinselt und weitere zwanzig Minuten gebacken. Fertig auf dem Teller zusammen mit einem Kartoffelsalat aus Pellkartoffeln, gehackten Kapern, Kresse, Gemüsebrühe, Balsamico bianco, Senf, Honig, Salz und Pfeffer sah das ganze dann so aus:



Dazu gab es noch ganz puristisch Spargel mit etwas Butter und Fleur de Sel.




Dienstag, 20. Mai 2008

Wir halten die Saison lang durch...



...und futtern Spargel solange es geht. Herrlich. Gestern als Salat mit Orangen-Filets und Kresse. Die Vinaigrette dazu besteht aus Orangensaft (der beim Filettieren der Orangen übrig bleibt), Olivenöl, Kirschessig, Salz, und Pfeffer. Dazu schmeckt ein kühler Rosé ganz großartig. Der Tavel auf dem Bild stammt übrigens aus der ZEIT-Genussedition "Rhône".






Da ein Salätchen alleine nicht satt macht, gab es noch eine schmackige Portion Pasta mit Paprika-Sugo obendrauf. Dazu werden jede Menge Paprikas, Chilis, zwei Tomaten, eine Möhre, Lauchzwiebeln und Knoblauch kleingeschnitten und in Olivenöl gedünstet, anschließend wird alles zusammen mit dem Pürierstab püriert und zusammen mit etwas Weiß- oder Rosé-Wein eingeköchelt. Abgeschmeckt wird mit Gemüsebrühenpulver, Balsamico-Creme, Salz, Pfeffer. Ein paar geröstete Pinienkerne passen gut dazu. Als leckeres Getränk dazu gab es einen Gigondas, ebenfalls aus der o.g. ZEIT-Edition.

Sonntag, 18. Mai 2008

In der klassischen Version...

... mit Sauce hollandaise durfte der geliebte Spargel gestern auf den Tisch. Mit der Soße war ich allerdings nicht ganz zufrieden, denn ich hatte diesmal ein "Schnellrezept" ausprobiert, bei dem kalte Butter verwendet wird und auch die Molke entsprechend nicht abgeschöpft werden kann. Beim nächsten Mal gibt es definitiv wieder die aufwendige Version.
Dazu gab es übrigens Roastbeef und Pellkartoffeln.



Mittwoch, 14. Mai 2008

Spargel geht immer...

... und irgendwie auch zu (fast) allem. Und auch mal doppelt in Vorspeise und Hauptgang.



Das grüne Salat-Nest besteht aus Rucola und frisch geernteter Kresse, dazu kommt der bissfest blanchierte Spargel (Spitzen kürzer als die Endstücke blanchieren) und eine Vinaigrette aus Kirchessig, Olivenöl, Honig (oder Zucker), Salz und Pfeffer, außerdem ein winziger Schuss Maggi. Ja, richtig, Maggi im Salat :-). Macht der Herr des Hauses (und des Salats) schon immer so und ist damit tatsächlich auch unter "Kennern" nicht alleine, wie man hier erfahren darf.
Zum Schluss noch ein Schuss Balsamico-Creme darüber sieht nicht nur neckisch aus, sondern gibt auch ein lecker-süßes Aroma oben drauf.




Die zweite Portion Spargel durfte (ebenfalls kleingeschnippelt) in einer Soße aus frischen gehäuteten Tomaten, die in Olivenöl eingeköchelt wurden, und etwas Zitronensaft bissfest garen (Spitzen wieder kürzere Zeit als die Enden). Gewürzt wird lediglich mit Salz und einer Winzigkeit Honig (oder Zucker).
Serviert wird das ganze mit lecker Pasta und - wenn man es mag - mit Parmesan und frischem Pfeffer oben drauf.

Dienstag, 13. Mai 2008

Spargelig aufgepeppt...



...haben wir gestern den klassischen "Caprese".
Der Spargel wird übrigens in kurze Stücke zerteilt und bissfest blanchiert (Spitzen später in den Topf geben als die unteren Stücke). Noch warm darf er dann die auf Tomaten gebetteten Mozarella-Scheiben bedecken, bevor er mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer beträufelt wird und zu guter Letzt seinen Basilikum-Überwurf bekommt.

Den farblich zum Essen passenden (grün-rot-weißen) Blickwinkel habe ich dann sogar auch noch gefunden.