Mittwoch, 22. Oktober 2008

unsichtbare Zitrusfrüchte



Auch wenn man nicht viel davon sieht, verstecken sich in der Ente eine ganze Menge davon, so dass sie sich gerechtfertigterweise Canard à l'orange nennen darf.

Für das richtige Aroma des Fleischs sorgt eine Füllung aus Orangenstücken, Selleriestücken , Apfelstücken und Zwiebeln und einem Lorbeerblatt in einer guten Portion Portwein geköchelt und anschließend gesalzen und gepfeffert wurde.

Was nicht mehr in die Ente passt, darf in der Backform liegen, außerdem noch zusätzliche Orangenstücke, Sellerie, Zwiebeln und Möhren, aufgefüllt mit Geflügelfond, Wasser und etwas Portwein. Die gefüllte Ente haben wir in dieser Form auf einem niedrigen Gitter gebettet, damit sie nicht so tief in der "Suppe" schwimmt. Außen wird das Tier gut gesalzen, mit Majoran bestreut und mit Butterstückchen belegt. Zwischendruch (vor allem nach dem Wenden) noch ggf. Butter nachlegen. Backdauer ist abhängig von der Entengröße, das letzte Drittel der Zeit sollte sie auf dem Rücken liegen.

Für die Soße wird zum Schluss der Jus aus der Form aufgefangen, mit einigen Gemüsestücken zusammen sämig püriert und mit Creme fraiche glatt gerührt.

Die Entenleber haben wir noch als Vorspeise mit Äpfeln und Zwiebeln gebraten und auf Salat mit Sherry-Essig-Vinaigrette gegessen.


Kommentare:

lamiacucina hat gesagt…

ach sieht das gut aus, so grosse Stücke werden bei uns leider nie zubereitet. Der Tronquoy-Lalande: ein guter und preislich anständiger Wert, bin aber erst beim 2000 angelangt.

Anonym hat gesagt…

Die beiden Sachen würd ich jetzt liebend gern auch essen..miami..

lavaterra hat gesagt…

Wow, ein richtiges Festessen!!

Petra hat gesagt…

Das sieht absolut köstlich aus und so hübsch angerichtet, ich habe jetzt Hunger bekommen - auch will!
Viele Grüße